Starterliste 2016

Frauen

Anna Iljutschenko - EST - 1,96 m

Nadja Kampschulte  - D 1,91 m

Katarina Mögenburg - N - 1,90 m

Liz Lamb - NZL - 1,90 m

Jossie Graumann - D - 1,86 m

Laura Voss - D - 1,85 m

Lale Eden - D - 1,83 m

Linda Hurkmans - NL - 1,83 m

Nele Wöltjen - D - 1,71m

 

Männer

Eike Onnen - D - 2,34 m

Kabelo Kgosiemang - BOT - 2,34 m

Martyn Bernard - GB - 2,31 m

Mohamed Idris - SUD - 2,28 m

Luis Castro Rivera - PUR - 2,26 m

Karim Lotfy - D - 2,25 m

Falk Wendrich - D - 2,24 m

Alen Melon - CRO - 2,23 m

Stefan Tigler - D - 2,17 m

Tim Schenker - D-  2,15 m

Dion van Kessel - NL - 2,14 m

Loic Gasch - CH - 2,20 m

SHM 2016: Hochspringer kämpfen um die Tickets für Olympia

Schatten des Zuckerhutes fällt auch auf die "Hahn"

Olympia in Rio de Janeiro - zum ersten Mal kämpfen die Sportler aus allen Ländern der Erde in diesem Sommer um die Medaillen in einem südamerikanischen Land. Und ein wenig Schatten des Zuckerhutes fällt am Samstag, 28. Mai 2016, auch auf die Fleisbacher "Hahn", wo beim 22. Sinner Hochsprung-Meeting wieder Athletinnen und Athleten aus mehreren Ländern um die Fahrkarten zu den Olympischen Spielen kämpfen werden.
Bereits zum vierten Mal ist das Sinner Hochsprung-Meeting Qualifikations-Wettkampf die die Olympischen Spiele - nach 2000 Sidney, 2004 Athen und 2012 London. Für die deutschen Springer heißt das, die Höhe von 1,93 m bei den Frauen und 2,29 m bei den Männern zu überwinden.
Klare Vorgaben für das deutsche Spitzenquintett Marie-Laurence Jungfleisch (Stuttgart),  Ariane Friedrich (Frankfurt), Eike Onnen (Hannover), Mateusz Przybylko (Leverkusen) und Martin Günther (Frankfurt). Sie alle haben in der jüngeren Vergangenheit diese Höhen schon mehrfach übersprungen.
Allerdings stand schon im Winter fest, dass die zweifacher "Hahn"-Siegerin und WM-Sechste von Peking 2015, Maria-Laurence Jungfleisch, in diesem Jahr ihren Titel von Sinn nicht verteidigen kann, da sie beim Diamond-League-Meeting in Eugene (Oregon/USA) starten wird.
Dafür könnte es passieren, dass die deutsche Rekordhalterin Ariane Friedrich (LG Eintracht Frankfurt) versuchen wird, nach ihrer zweijährigen Verletzungs- und Babypause, wieder Anschluss an die internationale Spitze zu schaffen. Bei den Olympischen Spielen in London hatte sie das Finale nur hauchdünn verpasst. In Peking 2008 hatte sie Rang fünf belegt.
Sehr gut hat sich die Situation den letzten beiden Jahren für die deutschen Männer entwickelt. Während der Frankfurter Martin Günther im vorvergangenen Winter wieder an seine Bestleistung (2,30 m) heran springen konnte, erlebte im vergangenen Sommer Eike Onnen aus Hannover in Bühl mit 2,32 m ein Comeback nach Maß. Dritter im Bunde ist inzwischen Mateusz Przybylko (Bayer Leverkusen). Der Sinn-Sieger von 2013 sprang im Sommer 2015 mit 2,30 m in die Weltklasse.
Doch nicht genug mit Rio: Bereits im Juli finden in Amsterdam die Europameisterschaften statt - und hier haben einige DLV-Athleten die Chance zur Teilnahme. Natürlich sind Jungfleisch und Friedrich die ersten Namen, die für einen Start in der Tulpen-Metropole in Frage kommen. Doch dahinter lauern mehrere deutsche Springerinnen, die die geforderte Norm von 1,92 m durchaus in Frage kommen. Dazu gehören auch die beiden in Sinn bestens bekannten Alexandra Plaza (Köln) und Imke Onnen (Hannover). Aber auch Nadja Kampschulte (Wattenscheid) hat schon an dieser Höhe geschnuppert.
Bei den Männern rücken neben dem Trio der 2,30m-Springer aus deutscher Sicht vor allem die "jungen Wilden" in den Fokus: Falk Wendrich (Soest), Tobias Potye (München) und der amtierende deutsche Hallenmeister David Nopper (Stuttgart) haben das Potenzial, die für Amsterdam geforderten 2,26 m zu überspringen.
1,83 m und 2,16 m sind von den deutschen Nachwuchs-Athleten gefordert, die zu den Junioren-Weltmeisterschaften im polnischen Bydgosz fahren wollen. Zu den Favoriten gehört hier auch eine junge Hessin: Mona Gottschämmer, die seit diesem Jahr für die LG Eintracht Frankfurt startet, zählt mit einer Bestleistung von 1,86 m zum Kreis der "Verdächtigen".
Aber nirgends ist die Leistungsdichte in Deutschland so groß wie bei den Mädchen: Lisa Maihöfer (Staufen/1,87m), Meike Reimer (Ludwigshafen/1,84m), Lale Eden (Heidmühle/1,83) sowie Mareike Rösing (Lübeck),  Laura Gröll (Eckental) und Mareike Max (Bremen/alle 1,82m) stehen in den "Startlöchern" für Bydgocz.
Bei den Jungen zählt auch in diesem Jahr Stefan Tigler (Leverkusen) zu den Kandidaten. Der junge Niederrheiner hatte sich  im Vorjahr in Sinn mit neuer persönlicher Bestleistung (2,15) für die Junioren-Europameisterschaft in Eskilstuna/SWE qualifiziert. Daneben zählen Lucas Mihota (Rosenheim), Remo Cagliesi (Essen), Joshua Engelke (Winnenden) und sogar  Zehnkampf-Weltmeister Niklas Kaul (Mainz) zu den Kandidaten.
Als vierte Qualifikation steht beim 22. Sinner Hochsprung-Meeting die Normerfüllung für die Junioren-Europameisterschaften der U18-Athleten an, die sich im georgischen Tiflis treffen. Hier sind 2,06 m und 1,76 m gefordert.
Auch in diesem Jahr werden wieder viele ausländische Sportler in Sinn erwartet. Bislang waren bei den 21 Sinner Hochsprung-Meetings Athleten aus mehr als 30 Nationen und von vier Kontinenten am Start. Und wenn nichts mehr dazwischen kommt, wird sich am 28. Mai 2016 mit dem fünften Kontinent in diesem Jahr der "Erdenkreis" schließen.......
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SHM 2016
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