Juniorinnen Ergebnisse 2021

  Name Verein/Land Höhe
1 Annabell Recke LC Jena 1,77 m
2 Blessing Enatoh TSV Spandau 1,77 m
3 Helena Börner SG Adelsberg 1,74 m
4 Joana Herrmann SV Teuto Riesenbeck 1,74 m
5 Amelie Essig ULG/TV Flein 1,70 m
6 Alicia Stehl TSV 1922 Gilserberg 1,60 m

Frauen Ergebnisse 2021

  Name Verein/Land Höhe
1 Erika Kinsey Schweden 1,92 m
2 Marie-L. Jungfleisch VfB Stuttgart 1,87 m
3 Levern Spencer St. Lucia 1,87 m
4 Sofie Skoog Schweden 1,84 m
5 Maruša Černjul Slowenien 1,80 m
6 Alexandra Plaza LT DSHS Köln 1,80 m
7 Viktoria Gottlieb TV Wattenscheid 01 1,75 m
8 Charlotte Haas TV Wattenscheid 01 1,75 m
9 Jara Ellinger TSG Heilbronn 1,70 m

Männer Ergebnisse 2021

  Name Verein/Land Höhe
1 Tobias Potye LG Stadtwerke München 2,27 m
2 Luis Castro Puerto Rico 2,24 m
3 Marco Fassinotti Italien 2,21 m
4 Mateusz Przybylko TSV Bayer Leverkusen 2,18 m
5 Finn Friedrich WSSV Suhl 1990 2,00 m
6 Alex Gabossy Ungarn 2,00 m
7 Louis Robertz LGO Dortmund 1,95 m

Weltklasse „Auf der Hahn“ - Hochspringer kämpfen um die Tickets zu den Spielen in Tokyo

Noch zwei Versuche haben die deutschen Hochspringer, die Fahrkarten zu den Olympischen Spielen in Tokio zu buchen. Vorletzte Station vor Bühl in Baden ist das 27. Sinner Hochsprung-Meeting, bei dem es am Samstag, 19. Juni, nicht nur um die Teilnahme an den „Spielen“ geht, sondern für die Junioren auch um die Qualifikation zu den Europameisterschaften der U20 und U23 in der estnischen Hauptstadt Tallinn.
Ab 13 Uhr ist im Sport- und Freizeitzentrum „Auf der Hahn“ in Fleisbach zunächst der weibliche Nachwuchs an der Reihe. Favoritin um den Sieg ist wie im vergangenen Jahr die Berlinerin Blessing Enatoh, die sich 2020 in Sinn auf 1,81 m steigerte, inzwischen aber noch einen Zentimeter draufgelegt hat.
Von der Dichte der Besetzung mit Weltklasse-Hochspringerinnen dürfte der Frauen-Wettbewerb wohl am spannendsten werden. Angeführt wird das Feld von der deutschen EM-Dritten Marie-Laurence Jungfleisch, die bereits mehrfach zwei Meter übersprungen und sich bei den Europameisterschaften in Berlin die Bronzemedaille gesichert hatte.
Leider musste die australischen Weltklasse-Springerin Eleanor Patterson kurzfristig absagen, mit den beiden Schwedinnen, der ehemaligen Junioren-Weltmeisterin Erika Kinsey (1,97 m) und der Olympia-Finalistin Sophie Skoog (1,94 m), haben die Organisatoren mehr als gleichwertigen Ersatz gefunden.
„Ich hoffe, dass viele Zuschauer kommen, denn wir wollen ihr einen gebührenden Abschied bereiten“, sagte Meetingdirektor Uli Geis mit Blick auf Levern Spencer aus St. Lucia. Die Siegerin der Commonwealth-Spiele gibt am Samstag, 37-jährig, ihren Abschied „Auf der Hahn“. Vom ersten Meeting in Fleisbach 2012 an ist die Karibin dabei, gewann das Meeting vier Mal und hat in dieser Zeit sogar persönliche Kontakte an die Dill geknüpft. „Das wird sicher ein sehr emotionaler Moment“, ist Geis sicher. Weitere Weltklasse-Springerinnen sind die Slowakin Marusa Cernjul und die Britin Nikki Manson.
Ein wenig dünner ist das Feld bei den Männern in der Spitze aufgestellt. Hier kämpfen vor allem der mexikanische Vorjahressieger Edgar Rivera (2,31 m), Meeting-Rekordhalter Luis Castro (2,29 m) aus Puerto Rico und der ehemalige italienische Rekordhalter Marco Fassinotti (2,33 m) um den Sieg. In diesen Dreikampf könnte der Leverkusener Florian Hornig eingreifen, der am vergangenen Wochenende erstmals 2,20 m übersprang.

„Auf der Hahn“ werden wieder Sportler aus aller Welt erwartet

Der Sonne entgegen! So könnte auch in diesem Jahr das Motto des Sinner Hochsprung-Meetings lauten. Wenn sich am Samstag, 19. Juni 2021, zum 27. Mal Höhenjäger aus aller Welt zum Kampf um Weltranglistenpunkte und Fahrkarten zu den internationalen Meisterschaften in Sinn treffen, ist Spannung garantiert.
Die Wettkämpfe „Auf der Hahn“ in Fleisbach bieten zum einen den deutschen Juniorinnen eine letzte Chance, sich für die Europameisterschaften U23 und U20 in der estnischen Hauptstadt Tallinn zu qualifizieren, zum anderen auch die vorletzte Gelegenheit, das Ticket zu den Olympischen Spielen in Tokyo (Japan) zu lösen.
Schon jetzt haben viele Weltklassesportler von fünf Kontinenten ihre Teilnahme zugesagt. „Die Hochsprung-Welt trifft sich in Sinn“. Dennoch sind zurzeit noch einige Plätze in den Feldern der Frauen und Männer unbesetzt. „Wir warten noch die Entwicklung der nächsten Wettkämpfe ab, um die Felder zu komplettieren“, erklärt Meetingdirektor Uli Geis.
Das von Frank-Jochen Kranz erarbeitete und bereits im Vorjahr erfolgreich umgesetzte Hygiene-Konzept soll auch in diesem Jahr wieder die Basis bieten, dass auch die zweite Corona-Edition ein Erfolg wird.
Wir erinnern uns: Das 26. Sinner Hochsprung-Meeting Ende August 2020 brachte am Ende sieben Notierungen für die Weltranglisten bei Frauen und Männern, darunter die fantastischen 1,98 m der Australierin Nicola McDermott, die die Weltjahresbesthöhe von 2,01 m nur hauchdünn verfehlte.
Sie fehlt wegen einer Verpflichtung in ihrer Heimat in diesem Jahr, doch so viel sei schon verraten: „Aus Down Under erwarten wir einen vollwertigen Ersatz“, so Geis.
Seit vielen Jahren ist bei Sportlern, Trainern und Managern auf der ganzen Welt bekannt, dass die Anlage „Auf der Hahn“ auch dank des berühmten begeisterungsfähigen Publikums in Sinn für Klasseleistungen garantiert. Andreas Müller und sein Team werden dafür sorgen, dass die Sportler auch bei der 27. Auflage es Sinner Hochsprung-Meetings in einer Arena springen können, die internationalen Standards gerecht wird.
Angesichts der sinkenden Corona-Erkrankungen ist - Stand heute - Publikum zugelassen. Über die genauen Modalitäten wird in dem Zeitraum bis zum 19. Juni 2021 regelmäßig über die Seite www.sinner-hochsprungmeeting.de und in der nächsten Ausgabe der Sinner Nachrichten informiert.
Und wenn dann auch wie im vergangenen Jahr auch das Wetter mitspielt, dürfen sich Sportler, Trainer und Publikum wieder über hochklassige Wettbewerbe freuen.
 
Der Zeitplan:
13.00 Uhr EM-Qualifikation der Juniorinnen
15.00 Uhr Frauen-Wettbewerb
17.00 Uhr Männer-Wettbewerb

Grußwort des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier

Das Sinner Hochsprung Meeting genießt einen Ruf, der weit über die Grenzen Hessens und Deutschlands hinausreicht. Ich freue mich, wenn auch in diesem Jahr Athletinnen und Athleten hier ihre Fähigkeiten zeigen und messen können. Sie alle werden bestmögliche Leistungen erbringen, um in dem Wettbewerb zu bestehen und eine gute Platzierung zu erringen.
Soweit Sportveranstaltungen stattfinden, haben sie gegenwärtig einen anderen Charakter. Die Jahre 2020 und 2021 waren und sind von einer Situation geprägt, die das Leben in allen seinen Bereichen in einer Weise berührt, die wir bisher nicht kannten. Die Corona-Pandemie hat tiefgreifende Folgen für Gesellschaft, Wirtschaft und Staat. Auch der Sport, der Breitensport wie der Leistungssport, ist betroffen.
Neben den Fragen, die auf die Ausübung ihres Sports bezogen sind, müssen sich Athletinnen und Athleten jetzt viele weitere Fragen stellen. Die Herausforderungen sind im Augenblick anders und größer als früher. Ich bin zuversichtlich, dass die Sportlerinnen und Sportler, die bei Wettkämpfen wie dem Sinner Hochsprung Meeting antreten, auch diese Herausforderungen bewältigen werden. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wünsche ich viel Glück und Erfolg.
Volker Bouffier
Hessischer Ministerpräsident

Nachlese 2020

Nicola McDermott schreibt in Sinn mit 1,98 m Hochsprung-Geschichte

Mit dem Sprung über ihre neue persönliche Bestleistung von 1,98 m sicherte sich die Australierin Nicola McDermott beim 26. Sinner Hochsprung-Meeting nicht nur den Sieg und Platz drei in der Welt, sondern auch den von Hans-Ludwig Blaas (Holzapfel Group) gestifteten Sonderpreis für einen neuen Meetingrekord. Foto: Andreas Schumann

Was für ein Wettkampf. Mit dem Wettbewerb der Frauen hat das Sinner Hochsprung-Meeting (SHM) am Ende einer für Sportler, Trainer und Zuschauer sehr schwierigen Saison mit dem Sieg der Australierin Nicola McDermott ein Ausrufezeichen gesetzt.
Spätestens bei übersprungenen 1,95 m hatte die 23-jährige angehende Biochemikerin aus der Nähe von Sydney die Geschichte des SHM neu geschrieben, indem sie den 24 Jahre alten und nur von Marie-Laurence Jungfleisch egalisierten Meetingrekord von Daniela Rath (1,94 m) um einen Zentimeter verbessert hatte.
Doch Nicola McDermott hatte spätestens in diesem Moment begriffen, dass es „ihr“ Tag werden könnte. Und tatsächlich meisterte sie danach im dritten Anlauf mit 1,98 m auch eine neue persönliche Bestleistung. Und dieser Versuch weckte nicht nur bei der sympathischen Australierin, sondern auch beim begeisterten Publikum „Auf der Hahn“ Begehrlichkeiten auf eine Sensation.
Und tatsächlich: Nicola McDermott ließ ohne lange zu zögern 2,01 m auflegen - neue Weltjahresbestleistung. Dass es an diesem Tag, wenn auch nur hauchdünn, nicht klappte, tat ihrem Glück und der Begeisterung der rund 200 Zuschauer keinen Abbruch.
Und als „kleines Trostpflaster“ für die entgangene Top-Position in der aktuellen Weltbestenliste, die von zwei Ukrainerinnen angeführt wird, durfte sie einen dicken Scheck vom Geschäftsführer der Holzapfel-Group, Hans-Ludwig Blaas, für den neuen Meetingrekord entgegen nehmen.
Dahinter übersprangen mit Levern Spencer (St. Lucia) und Salomé Lang (Schweiz) zwei Athletinnen 1,86 m. In Abwesenheit der vier deutschen Spitzenspringerinnen Marie-Laurence Jungfleisch, Imke Onnen, Christina Honsel und Alexandra Plaza steigerten sich die Weinheimerin Bianca Stichling und Lale Eden aus Hannover mit 1,83 m auf neue Jahresbestleistungen.
Der Männer-Wettbewerb litt zunächst unter gleich vier Absagen in kurzer Folge. Am Vorabend hatte der Tscheche Marek Banik seine Teilnahme gekündigt, es folgten am Samstagvormittag der Leverkusener Torsten Sanders und der Frankfurter Darius Gußmann, und nach dem Einspringen musste auch Europameister Mateusz Przybylko verletzungsbedingt zurückziehen.
Dass es dennoch zu einem spannenden Wettkampf kam, ist vor allem dem Mexikaner Edgar Rivera und dem Münchner Tobias Potye zu verdanken, die sich beide auf 2,25 m hochschaukelten. Vor allem Tobias Potye zeigte bei 2,28 m, dass es bei gutem Verlauf der restlichen Saison für ihn noch auf 2,30 m gehen kann.
Unter Wert geschlagen wurde Studentenweltmeister Falk Wendrich (Soest), der nach einem hervorragenden Einspringen und souveränem Einstieg in den Wettkampf über 2,12 m nicht hinaus kam. Genau so hoch sprang der junge Frankfurter Philip Heckmann, der ebenfalls gute Perspektiven erkennen ließ.
Am Ende des 26. Sinner Hochsprung-Meetings zogen die Organisatoren des TSV Fleisbach und des Fördervereins eine mehr als zufriedenstellende Bilanz. Größter Kraftakt in der Vorbereitung war die Aufstellung eines Hygienekonzeptes durch Frank-Jochen Kranz. Besonders dankbar sind die Veranstalter den Unternehmen und Organsationen, die das Meeting sowohl logistisch als auch durch Bandenwerbung unterstützt haben.
Und: Nach dem 26. Meeting ist vor dem 27. Meeting. So geht der Blick auch schon in Richtung 2021, wenn die Olympischen Spiele in Tokyo ihre Schatten voraus werfen und das Virus hoffentlich nicht mehr die Rolle wie in diesem Jahr spielt.

Ergebnisse des 26. Sinner Hochsprung-Meetings 2020

Sensationeller neuer Meeting-Rekord durch Nicola McDermott mit 1,98 m

Nachwuchs-Wettbewerb

Platz 1: Blessing Enatoh 1,81 m

Platz 2: Helena Börner 1,74 m

Platz 3: Charlotte Haas 1,70 m

Platz 4: Jenna Fee Feyerabend 1,65 m

Platz 4: Johanna Anders 1,65 m

Platz 6: Julia Küppers 1,60 m

 

Frauen-Wettbewerb

Platz 1: Nicola McDermott 1,98 m

Platz 2: Levern Spencer 1,86 m

Platz 3: Salome Lang 1,86 m

Platz 4: Lale Eden 1,83 m

Platz 5: Bianca Stichling 1,83 m

Platz 6: Michaela Hruba 1,80 m

Platz 7: Laura Gröll 1,80 m

Platz 8: Nathalie Buschung 1,75 m

 

Männer-Wettbewerb

Platz 1: Edgar Rivera 2,25 m

Platz 2: Tobias Potye 2,25 m

Platz 3: Falk Wendrich 2,12 m

Platz 4: Philipp Heckmann 2,12 m

Platz 5: Florian Hornig 2,02 m

Pressespiegel

Bildergalerie

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Veranstaltungsbericht 2019
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SHM 2019
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